Sieben-Tage-Inzidenz bleibt in Brandenburg unter 100

07.05.2021 Die Zahl neuer Corona-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in einer Woche liegt in Brandenburg den zweiten Tag in Folge unter 100. Der Wert sei von rund 98 auf knapp 94 zurückgegangen, wie das Gesundheitsministerium am Freitag in Potsdam mitteilte. Wenn er landesweit stabil unter 100 bleibt, will die Landesregierung ab Pfingsten Cafés und Gaststätten im Freien öffnen. Auch Öffnungen für Kultur, Sport und Tourismus sind möglich, aber noch nicht konkret. Die Zahl neuer Fälle ging ebenfalls zurück: 388 Infektionen kamen innerhalb eines Tages landesweit hinzu nach 534 vor einer Woche.

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die regionale Entwicklung in Brandenburg ist sehr unterschiedlich. Falls die Öffnung für die Außengastronomie nicht in Kreisen oder kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 gelten sollte, wären Bier oder Kaffee im Freien - unter den derzeitigen Bedingungen - für die Hälfte der Kreise und Städte tabu. Der Wert ist in einigen Kommunen zwar rückläufig, aber nicht überall: Oberspreewald-Lausitz sprang wieder über die Marke von 150, die Prignitz wieder über 100.

Die Stadt Cottbus will am kommenden Montag wieder alle Schulen für den Wechselunterricht öffnen und bei Kitas in regulären Betrieb gehen, nachdem die Infektionszahlen seit 30. April unter der Marke von 165 liegen. Die Bundes-Notbremse sieht für eine Sieben-Tage-Inzidenz über 165 die Schließung der Schulen und Kitas vor. Spree-Neiße plant die Öffnung von Schulen und Kitas für den 17. Mai, wenn die Entwicklung der Infektionszahlen weiter rückläufig ist.

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