Polizei: Wenig Einsätze an verregnetem Himmelfahrt

13.05.2021 Das kühle Wetter mit viel Regen hat Ausflügler in Brandenburg an Himmelfahrt abgeschreckt. Auch die Polizei verzeichnete wenig Einsätze. «Nicht die Herren bestimmen den Herrentag, sondern das Regenwetter», sagte der Sprecher der Brandenburger Polizei, Torsten Herbst, der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Bis 14.00 Uhr gab es seinen Angaben zufolge nur «eine Handvoll Einsätze». Die polizeiliche Lage sei sehr ruhig. Dadurch dass keine Läden offen hätten und auch keine Pendler unterwegs seien, sei kaum jemand auf Brandenburgs Straßen unterwegs. Selbst das Unfallgeschehen halte sich in Grenzen. Bei dem Wetter wolle offenbar einfach kaum jemand vor die Tür, schätzte der Polizeisprecher ein.

Der Schriftzug «Polizei» auf einem Schild am Gebäude einer Polizeiinspektion. Foto: picture alliance / Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Allerdings gab es zwei Einsätze, die den Autoverkehr gefährdeten, wie Herbst weiter berichtete. Auf einer Brücke über die A15 bei Kleinmachnow habe eine Gruppe von bis zu sechs Männern Bierflaschen auf die Fahrbahn geworfen. Einen ähnlichen Einsatz gebe es auf der A11. Die Polizei sei dort im Einsatz.

Nach Auskunft von Herbst gab es in den vergangenen Jahren am Herrentag durchschnittlich etwa 15 bis 20 Prozent mehr Einsätze als sonst. Das vergangene Jahr war mit Blick auf das Einsatz- und Notrufaufkommen am Himmelfahrtstag vergleichbar mit den Jahren zuvor. Der Durchschnittswert liege bei etwa 1000 Einsätzen pro Tag.

Am Himmelfahrtstag war die Polizei mit mehr Beamten im Einsatz - darunter 100 zusätzlichen Kräften der Bereitschaftspolizei, die Ordnungsämter bei Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Maßnahmen unterstützten. Auch die Zahl der Streifenpolizisten in den Direktionen des Landes wurde je nach Lage erhöht.

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