Zwei Messerangriffe: Junge Frau lebensgefährlich verletzt

13.06.2021 Lebensgefährliche Stichverletzungen bei einer jungen Frau - und eine Messerattacke auf einem Friedhof. Für Polizei und Rettungskräfte war das Wochenende nicht einfach.

Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Berlin hat es am Wochenende zwei Messerattacken mit Verletzten gegeben. Nach dem Angriff auf eine junge Frau am Samstagabend im Stadtteil Friedrichshain ermittelt die Berliner Mordkommission. Die 25-Jährige war bei der Messerattacke eines 40-Jährigen gegen 20.40 Uhr in der Thaerstraße lebensgefährlich verletzt worden und musste in einem Krankenhaus notoperiert werden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Zu dem Motiv ist noch nichts bekannt. Die Polizei stufte die Tat aber als vorsätzliches Tötungsdelikt ein. Der Mann sei festgenommen worden. Zuvor habe er vermutlich versucht, sich das Leben zu nehmen. Wegen seiner Selbstverletzungen wurde auch er in einem Krankenhaus notoperiert.

Samstagnacht wurde auch ein 30-jähriger Mann im Stadtteil Wedding durch einen Messerstich schwer verletzt. Aufmerksame Passanten und ein Polizist außer Dienst fanden ihn auf einer Fahrbahn der Müllerstraße, leisteten Erste-Hilfe und riefen Rettungskräfte. Nach ersten Ermittlungen sollen zwei Unbekannte dem Mann auf einem angrenzenden Friedhof das Portemonnaie entwendet und ihn anschließend mit einem Messer am Oberkörper verletzt haben. Der 30-jährige kam zur Behandlung der Stichverletzung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Die weiteren Ermittlungen führt das Raubkommissariat.

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