Ziel 2. Liga: Füchse-Manager trainiert Drittligist Potsdam

25.06.2021 Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning steht ab der kommenden Handball-Saison an der Seitenlinie des Handball-Drittligisten 1. VfL Potsdam. Der 53-Jährige wird das Trainerteam des Füchse-Kooperationspartners leiten, teilten beide Vereine am Freitag in einer Pressekonferenz im Kongresshotel Potsdam mit.

Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Ich freue mich, die gemeinsame Arbeit mit dem VfL Potsdam noch einmal zu intensivieren. Ich kenne fast alle Spieler aus der gemeinsamen Arbeit mit ihnen. Wir werden knapp 30 Spieler aus den eigenen Zentren in beiden Drittligateams haben und sie individuell fördern», sagte Hanning. Neben Bob Hanning wird weiterhin der zuvor verantwortliche Coach Daniel Deutsch das Trainerteam komplettieren.

Hanning, der sein Amt als Vizepräsident des Deutschen Handball-Bundes niederlegt, soll in der kommenden Saison mit dem Team den in der abgelaufenen Spielzeit knapp verpassten Aufstieg in die zweite Liga nachholen. Beide Clubs wollen mit der Erweiterung der Kooperation speziell die eigenen Nachwuchskräfte fördern und an den Männerbereich heranführen.

Dafür werden fünf Nachwuchsspieler der Füchse den Potsdamer Kader auffüllen. Tim Freihöfer, Lasse Ludwig, Marcel Nowak, Maxim Orlov und Robin Heinis erhalten jeweils einen Vertrag in Potsdam. «Den Erfolg werden wir nicht erzwingen, sondern wollen den Talenten die Möglichkeit bieten, eigene Verantwortung zu übernehmen. Eine Durchlässigkeit zu anderen höherklassigen Clubs verlieren wir dabei nicht aus den Augen», sagte Hanning.

Der Potsdamer sportliche Leiter Axel Bornemann zeigte sich begeistert von der neuen Konstellation: «Es freut mich sehr, dass wir Bob Hanning an die Spitze des Projekts setzen können. Es zeigt die maximale Ernsthaftigkeit, die von Seiten der Füchse Berlin für den 1. VfL Potsdam aufgebracht wird, nicht nur wirtschaftliche Unterstützung zuzugestehen, sondern den seriösen Wunsch, hier in Potsdam etwas zu bewegen.»

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