Willboughby nach Niederlage: Es fehlte «nötige Energie»

06.02.2021 Eine wesentliche Ursache für die Heimniederlage von Basketball-Bundesligist Hamburg Towers gegen Medi Bayreuth am Freitagabend war die verschlafene Anfangsphase. «Wir hatten den langsameren Start, der uns zehn Punkte in Rückstand gebracht hat. Wir haben das gesamte Spiel keine solide Defensive gespielt und zu viele Körbe zugelassen», sagte Trainer Pedro Calles nach der dritten Heimniederlage. Sein Team hatte gegen die Oberfranken mit 92:95 (86:86, 41:46) nach Verlängerung verloren. Geschäftsführer Marvin Willboughby urteilte ähnlich: «Ich denke, wir haben heute nicht mit der nötigen Energie begonnen und das hat sich dann durch das Spiel gezogen.»

Ein Basketball im Korb. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach dem schwachen Start hatten die Hamburger kurz vor dem Ende des dritten Viertels nach einem 15:0-Lauf zum ersten Mal die Führung übernommen und sich auf 63:58 abgesetzt. Im Schlussabschnitt wechselte mehrfach die Führung. Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit vergab T.J. Shorts einen Korbleger und damit den Erfolg für die Hamburger.

«Ich denke, dass wir in den regulären 40 Minuten unsere Chancen hatten, das Spiel zu gewinnen», sagte Calles und betonte: «In der Verlängerung war Bayreuth einfach das erfahrenere Team.» Hamburgs bester Schütze Jordan Swing (18 Punkte), dessen Dreier-Versuch zum Ausgleich kurz vor Schluss der Verlängerung abgeblockt worden war, sah den Grund der Niederlage aber auch in der eigenen Offensivleistung: «Wir hatten in der regulären Spielzeit auf jeden Fall Chancen, das Spiel zu gewinnen. Die haben wir allerdings nicht genutzt.»

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