Harbourfront-Festival bietet sechs Wochen Literatur im Hafen

23.06.2021 Zum 13. Mal präsentiert das Harbourfront-Literaturfestival im Herbst die wichtigsten Neuerscheinungen. In diesem Jahr sind wieder viele Gäste aus dem Ausland dabei. Und ein ziemlich junger Autor.

Autor Frank Schätzing. Foto: Henning Kaiser/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Unter dem Motto «Es geht weiter!» verwandelt das Harbourfront-Literaturfestival auch in diesem Jahr den Hamburger Hafen für sechs Wochen in einen Treffpunkt der Literatur. Eröffnet werde das Festival am 9. September von Bestseller-Autor Frank Schätzing im Kleinen Saal der Elbphilharmonie, der sein neuestes Buch «Was, wenn wir einfach die Welt retten?» vorstellt, teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. Die Eröffnungsveranstaltung ist gleichzeitig Auftakt zur neuen Reihe «Harbour Front Future», bei der Autorinnen und Autoren ihre Ideen und Vorschläge zu den Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Klimawandel präsentieren.

Weitere Gäste der neuen Reihe sind die Politikökonomin Maja Göpel («Wir können auch anders»), TV-Moderator Eckart von Hirschhausen («Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben») und der Klimaforscher Mojib Latif («Heißzeit»). Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer wird zusammen mit Bernd Ulrich ihr gemeinsames Buch «Noch haben wir die Wahl» präsentieren, der Hamburger Segler Boris Herrmann sein Buch «Allein zwischen Himmel und Meer» über seine Erlebnisse bei der Vendée Globe.

Zahlreiche Autorinnen und Autoren stellen zudem ihre neuesten Werke vor, darunter Alina Bronsky, Jenny Erpenbeck, Dora Heldt, Sven Regener, Simone Buchholz und Tina Uebel. Uwe Timm spricht mit Moritz Rinke über dessen neues Buch «Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García», der Pianist Igor Levit präsentiert mit dem Journalisten Florian Zinnecker das gemeinsame Buch «Hauskonzert». «Zeit»-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo unterhält sich mit Wolfgang Schäuble über dessen Buch «Grenzerfahrungen», Alice Schwarzer spricht mit Literaturhaus-Chef Rainer Moritz über ihr «Lebenswerk».

Zu den internationalen Gästen des Festivals gehören der amerikanische Schriftsteller Richard Ford, Booker Prize-Gewinner Douglas Stuart, Nana Oforiatta Ayim aus Ghana, die in New York lebende Schriftstellerin Maaza Mengiste, der Belgier Peter Buwalda, die US-Schriftstellerin Tayari Jones, Hiromi Ito aus Japan, Javier Cercas aus Spanien und Sandro Veronesi aus Italien. In der Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden Schriftsteller, Musiker und Schauspieler gemeinsam auftreten, darunter Sebastian Krumbiegel, Carolin Emcke, Wolfgang Niedecken und Heinz Strunk.

Das Hamburger Tüddelband, der Preis für Kinder- und Jugendbuchautor*innen, geht in diesem Jahr an den Schriftsteller Saša Stanišić und seinen sechsjährigen Sohn Nikolai. Sie haben zusammen das Kinderbuch «Hey, hey, hey, Taxi!» geschrieben.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News