Ministerin Dorn informiert über Hebammen-Studium in Hessen

24.03.2021 Die Landesregierung will am heutigen Mittwoch über Hebammen-Studiengänge am den hessischen Hochschulen informieren. Hierzulande übernehmen künftig die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Fulda, Frankfurt und Gießen komplett die Hebammenausbildung. Dabei kooperieren sie mit den Universitäten in Frankfurt, Marburg und Gießen sowie deren Universitätskliniken. Bis 2023 soll die Hebammen-Ausbildung vollständig in Form eines dualen Studiums angeboten werden. Pionierarbeit leistet die Hochschule Fulda. Dort gib es bereits seit 2012 eine akademische Hebammen-Ausbildung.

Angela Dorn (Bündnis90/Die Grünen), Wissenschaftsministerin von Hessen. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Weitere Details geben Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) und Vertreter der Hochschulen in drei Pressekonferenzen zum Standort Frankfurt, zum Standort Fulda/Marburg und zum Standort Gießen bekannt.

Die Situation der Hebammenversorung in Hessen ist recht angespannt. So ist die Nachfrage in der Regel deutlich höher als das Angebot. Laut einem Gutachten von 2020 fragen werdende Mütter im Schnitt sechs bis sieben Hebammen an, bis sie fündig geworden sind.

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