Schulen bleiben in einigen Regionen geschlossen

16.04.2021 Wegen der anhaltend hohen Corona-Zahlen werden in einigen hessischen Städten und Kreisen die Schulen nach den Osterferien geschlossen bleiben. Verantwortlich für den Schritt ist das Eskalationskonzept der hessischen Landesregierung, das ab einer Inzidenz von 200 Distanzunterricht vorsieht. Das teilte ein Sprecher des Kultusministeriums am Freitag in Wiesbaden mit.

Ein Stuhl steht in einem Klassenzimmer auf einem Tisch. Foto: Marijan Murat/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Es habe dazu bislang Ankündigungen der Schulträger der Stadt und des Landkreises Gießen, des Lahn-Dill-Kreises, des Landkreises Limburg-Weilburg sowie der Stadt und des Landkreises Fulda gegeben, sagte der Sprecher. Dort liegt die Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen - über der kritischen Marke. Auch der Kreis Marburg-Biedenkopf kündigte an, dass mit Ausnahme von Abschlussklassen der Präsenzunterricht an den Schulen bis Ende April ausgesetzt wird.

Die Abschlussklassen und -prüfungen sind an diesen Schulen von der Regelung ausgenommen. Die Abiturprüfungen sollen nach den Plänen von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) wie geplant ab dem 21. April an Hessens Schulen geschrieben werden. In der Regel wird an den Schulen auch einer Notbetreuung eingerichtet.

Hessen verzichtet zum Start der Schule nach den Osterferien an diesem Montag (19.4.) wegen der anhaltend hohen Corona-Zahlen auf weitere Öffnungsschritte. Für die Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 bleibt es demnach grundsätzlich bei Wechselunterricht. Die Jahrgänge ab Klasse 7 werden wie schon vor den Ferien im Distanzunterricht mit Homeschooling und die Abschlussklassen im Präsenzunterricht bleiben.

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