Nach Testpflicht: Wenige Anträge auf Distanzunterricht

19.04.2021 Eine bislang geringe Zahl von Schülerinnen und Schüler in Hessen hat wegen der Einführung der Corona-Testpflicht einen Antrag auf Distanzunterricht gestellt. Das sei eine erste Schätzung des Kultusministeriums, sagte ein Sprecher am Montag in Wiesbaden.

Ein Corona-Selbsttest liegt am Platz eines Schülers in einem Klassenraum. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Seit dem Schulstart nach den Osterferien gilt an Hessens Schulen eine Corona-Testpflicht. Alle Schülerinnen und Schüler, die keinen Test vorweisen können oder diesen nicht in der Schule machen, dürfen nicht am Unterricht in ihrer Klasse teilnehmen. Sie können jedoch durch ihre Eltern schriftlich von der Teilnahme am Unterricht an der Schule abgemeldet werden. Volljährige Schülerinnen und Schüler können diesen Schritt auch selbst machen. Diese Kinder und Jugendlichen müssen dann zu Hause im Distanzunterricht lernen.

Es gebe mit der neuen Regelung zum Start nach den Osterferien noch eine gewisse Unsicherheit, sagte der Ministeriumssprecher. Es werde damit gerechnet, dass sich die Abläufe im Laufe der Woche einspielen und ein genaueres Bild über die Anträge auf Distanzunterricht vorliegen werden.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 haben in Hessen derzeit grundsätzlich Wechselunterricht. Die Jahrgänge ab Klasse 7 bleiben im Distanzunterricht mit Homeschooling und die Abschlussklassen im Präsenzunterricht.

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