Dursun schießt Darmstadt zum Sieg gegen Heidenheim

16.05.2021 Darmstadt 98 landet im letzten Saison-Heimspiel einen Kantersieg gegen Heidenheim. Im Fokus steht dabei einmal mehr der treffsicherste Lilien-Spieler.

Serdar Dursun jubelt. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dank Torjäger Serdar Dursun hat der SV Darmstadt 98 seinen beeindruckenden Aufwärtstrend in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt und in der Tabelle weiter Boden gut gemacht. Gegen den 1. FC Heidenheim gelang den Südhessen am Sonntag im letzten Heimspiel der Saison ein 5:1 (2:1)-Erfolg. Mann des Tages war Dursun, der sein Konto mit einem Viererpack (40./54./59./83. Minute) auf 25 Saisontore schraubte. Den fünften Treffer steuerte Nicolai Rapp (18.) bei. Oliver Hüsing (12.) hatte die Gäste zunächst in Führung gebracht.

«Serdar ist ein außergewöhnlicher Zweitliga-Stürmer. Er macht die Tore, wenn er in Szene gesetzt wird», lobte Darmstadts Trainer Markus Anfang den Matchwinner und fügte mit Blick auf dessen sportliche Zukunft hinzu: «Sein Vertrag läuft aus. Wir alle würden ihn am liebsten hier behalten, aber das wird mit jedem Tor schwerer.»

Dursun selbst deutete nach dem Abpfiff seinen Abschied an: «Das war mein letztes Heimspiel für die Lilien. Vier Tore - das ist unfassbar. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen in den vergangenen drei Jahren. Ich hoffe, dass ich nächste Saison hierher komme und mich von den Fans verabschieden kann.»

Die Lilien haben aus den vergangenen sechs Spielen 16 Punkte geholt und sich mit 48 Zählern auf Rang acht verbessert. «Das war ein richtig gutes Spiel von uns. Wir hatten fußballerische Lösungen und waren mutig. Ich freue mich, dass die Mannschaft sich belohnt hat», sagte Anfang. «Wir wollen den Weg weitergehen.»

Heidenheim spielte in der Anfangsphase zielstrebiger und belohnte sich durch einen Kopfball von Hüsing. Nach dem schnellen Ausgleich von Rapp - ebenfalls per Kopf - kam die Zeit von Dursun. Kurz vor der Pause traf der Stürmer mit einem Schuss aus kürzester Distanz, kurz nach dem Wechsel war der Deutsch-Türke erneut zur Stelle und düpierte Heidenheims Torwart Vitus Eicher. Heidenheim verpasste es bei durchaus guten Möglichkeiten, das Spiel noch einmal spannend zu machen und kam am Ende noch unter die Räder.

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