SSC nach Halbfinaleinzug: Haben gelernt, Schalter umzulegen

22.03.2021 Die Reise für die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin in dieser Saison geht weiter. Nach dem 3:0-Sieg im dritten und entscheidenden Playoff-Viertelfinalspiel am Sonntag gegen den VfB Suhl gibt es kommenden Samstag im ersten Halbfinale der Serie «Best of three» ein Wiedersehen mit Allianz MTV Stuttgart. Die zweite und möglicherweise dritte Begegnung sind beim Titelfavoriten Stuttgart für den 31. März und 1. April angesetzt. Wer zweimal gewinnt, steht im Finale.

Schwerins Denise Imoudu (M) jubelt mit ihren Mitspielerinnen über einen Punktgewinn. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dass es überhaupt dazu kommt, hat der SSC nicht nur der eigenen Klasse zu verdanken, sondern auch seiner Nervenstärke. Nach dem 2:3 im ersten Duell in Suhl lagen die Schwerinerinnen im zweiten Vergleich am Samstag bereits 0:1 hinten. Was folgte, grenzte phasenweise schon an einer Demontage der Gäste. Der SSC gewann noch mit 3:1 und triumphierte im Entscheidungsspiel mit 3:0. Dabei gestattete man dem VfB maximal 18 Punkte pro Satz und im Schnitt nur 15,3.

«Wir haben viel aus der Niederlage in Suhl gelernt. Denn dadurch hat es klick gemacht», sagte Greta Szakmary im «Sportclub» des NDR-Fernsehens. «Wir haben gelernt, den Schalter umzulegen und nicht aufzuhören, bis der letzte Punkt gespielt ist», fügte die Spielführerin hinzu. Ihre Teamkollegin Denise Imoudu ergänzte: «Ich bin unglaublich stolz auf diese Mannschaft und es war eine große mentale Aufgabe, noch mal so Gas zu geben.» Die Zuspielerin befand, das Team habe gezeigt, «dass wir da sind, wenn es darauf ankommt».

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