Tag der Arbeit erneut unter dem Eindruck der Corona-Pandemie

26.04.2021 Die Corona-Pandemie bestimmt auch den Tag der Arbeit am 1. Mai. Das von den Gewerkschaften in diesem Jahr gewählte Motto «Solidarität ist Zukunft» sei wichtiger denn je, da viele Arbeitnehmer unter den Folgen der Pandemie litten, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Montag in Schwerin. Viele von ihnen müssten mit Kurzarbeitergeld auskommen. Andere seien im Homeoffice und betreuten nebenbei Kita- oder Schulkinder. «Das alles ist eine große Belastung, insbesondere für Familien. Es ist klar, nur solidarisch können wir gut durch die Pandemie kommen», erklärte Schwesig.

Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bereits für Donnerstagabend lud die Ministerpräsidentin Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte sowie Jugendvertreter zu einem digitalen Arbeitnehmerempfang ein. Dazu gehöre auch eine Diskussionsrunde unter dem Titel «Bewältigung der Corona-Krise - Herausforderung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer». Interessierte könnten die aus dem Alten Hafen in Rostock übertragene Veranstaltung auf der Facebook-Seite der Staatskanzlei verfolgen, hieß es.

Wie im Vorjahr, als coronabedingt erstmals in der Geschichte des DGB keine Mai-Kundgebungen auf Straßen und Plätzen stattfinden konnten, bietet der DGB am 1. Mai erneut einen Livestream mit einem Programm aus Politik, Kultur, Talks und Mitmachaktionen.

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