Seawolves-Coach Bauermann: Kein Vorwurf ans Team

27.04.2021 Nach dem Aus der Seawolves Rostock im Aufstiegskampf zur Basketball-Bundesliga versuchte Trainer Dirk Bauermann, keine große Enttäuschung aufkommen zu lassen. «Ich glaube, der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen. Die Dinge sind jetzt so, wie sie sind», sagte er am Montagabend nach dem 83:96 (79:79/34:45) Verlängerung gegen Bayer Leverkusen. Nach der dritten Niederlage im vierten Playoff-Spiel der ProA ist sportlich der Sprung nach oben nicht mehr zu schaffen.

Dirk Bauermann gestikuliert am Spielfeldrand. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Nun geht es darum, sich mit Anstand aus dieser Saison zu verabschieden», sagte der ehemalige Bundestrainer mit Blick auf die noch ausstehenden Spiele bei den Artland Dragons (29. April) und gegen Science City Jena (2. Mai). Ungeachtet dessen betonte er, dass man sicher sehr zufrieden sein könne mit der Entwicklung der Mannschaft.

In dem Spiel gegen den Spitzenreiter der A-Gruppe der Aufstiegsrunde hatten den Rostockern knapp vier Sekunden zum Sieg gefehlt. Dem Ex-Rostocker Haris Hujic gelang mit einem Dreier der Ausgleich zum 79:79, nachdem der Gastgeber in der 33. Minute noch mit 68:52 geführt hatte. In der Verlängerung konnten die Seawolves den Giants dann nichts mehr entgegensetzen.

«Wir waren über 35 Minuten die bessere Mannschaft und hatten im letzten Viertel einen 16-Punkte-Vorsprung. Dann haben den Jungs die Nerven einen Streich gespielt», meinte Bauermann. «Leverkusen hat das vermutlich gefühlt und dann sehr schwere Würfe getroffen.»

In der Tabelle liegt Leverkusen nach vier Siegen vorn, hat aber keine Lizenz für die BBL beantragt. Rostock kann noch Zweiter werden, muss dafür aber bei den Dragons und gegen Jena gewinnen und auf Schützenhilfe von den Giants gegen Jena (29. April) hoffen.

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