Reiserückzahlungen: Ministerin fordert einfachere Regelungen

08.05.2021 Diese Woche haben die Bundesländer über verschiedene Themen beraten, die den Verbraucherschutz stärken sollen. In Mecklenburg-Vorpommern ist dafür die Justizministerin zuständig. Katy Hoffmeister fordert etwa Verbesserungen bei Reiseruckzählungen.

Katy Hoffmeister (CDU), Justizministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Justizministerin Katy Hoffmeister fordert verbraucherfreundlichere Regelungen bei Rückzahlungen von Reisekosten. Es solle etwa geprüft werden, inwieweit es automatisierte und schnellere Entschädigungsleistungen bei ausgefallenen Bahnreisen und Flugverspätungen geben könne, sagte die die CDU-Politikerin nach der Verbraucherschutzministerkonferenz der Länder. «Vorauszahlungen sollten künftig auf nachweislich zu erbringende Vorleistungen beschränkt sein», erläuterte Hoffmeister. «Auch weit über ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie kämpfen viele Menschen um die Rückzahlung ihrer vorausgezahlten Reisekosten.» Hier zeige sich, dass die bisherigen Regelungen nicht ausreichten, um Reisende vor unverschuldeten Kosten zu schützen.

Ebenfalls forderte die CDU-Politikerin die Einrichtung einer Service-Hotline für Seniorinnen und Senioren. «Dieses bundesweite Service-Angebot ist aus meiner Sicht auch im Hinblick auf den demografischen Wandel wichtig. Die steigenden Lebenserwartungen und die veränderten Problemstellungen älterer Menschen müssen noch stärker berücksichtigt werden.» Viele ältere Menschen bräuchten klassische Informationsquellen. Es sei auch im Justizministerium tägliches Geschäft, dass ältere Menschen bei Nachfragen fast ausschließlich zum Telefon greifen würden.

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