Nach Großfeuer mit Autobahnsperrung: Brandursache unklar

26.07.2021 Einen Tag nach dem Großfeuer bei Rostock, bei dem auch die Autobahn 19 gesperrt werden musste, ist die genaue Ursache für den Brand weiter unklar. «Wir ermitteln weiter wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung», sagte eine Polizeisprecherin am Montag in Güstrow. Der verdächtige Fahrer eines Quads, der am Brandort beobachtet wurde, sei bereits ermittelt. Ob das Feuer aber im Zusammenhang mit der Fahrt des Mannes aus der Region über das Feld steht, müsse noch genauer geprüft werden. Zudem wurde der Quadfahrer noch nicht zu den Vorwürfen gehört.

Das Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das in Teilen abgeerntete Getreidefeld bei Neuendorf war Sonntagmittag bei schwülwarmem Wetter und Temperaturen von etwa 30 Grad in Brand geraten. Die Flammen griffen von der Ostseite zwischen den Autobahnabfahrten Rostock-Süd und Rostock-Ost auf die Westseite über. Die A19 war eine Stunde ganz gesperrt und eine längere Zeit wegen des Qualms nur eingeschränkt befahrbar.

Nach etwa vier Stunden waren rund 40 Hektar Acker abgebrannt. «Vor allem die Bewohner in Neuendorf hatten viel Glück, dass ihr Ort nicht evakuiert werden musste», hatte ein Polizeisprecher erläutert. Mehr als 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz, fünf wurden verletzt, zwei davon kamen in eine Klinik. Der Schaden wurde auf rund 50 000 Euro geschätzt.

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