Feld und Wald brennen: Starker Wind erschwert das Löschen

30.07.2021 Bei Mellenthin auf Usedom ist am Donnerstag ein Brand von einem Feld auf einen Wald übergesprungen. Zunächst habe es gegen 17.00 Uhr auf einem Stoppelfeld gebrannt, dann hätten die Flammen auf andere Feldteile und den Wald übergegriffen, teilte die Polizei mit. Insgesamt brannte demnach eine Fläche von 17 Hektar. Etwa vier Stunden nach Ausbruch des Brandes sei das Feuer vollständig unter Kontrolle gewesen, hieß es. Zuvor habe starker Wind die Löscharbeiten erschwert, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Neubrandenburg am Abend.

Ein Schrank mit Jacken und Helmen einer Freiwilligen Feuerwehr. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der «Nordkurier» berichtete mit Verweis auf einen Kreissprecher, dass sämtliche Feuerwehren der Insel alarmiert worden seien. Polizei und «Ostsee-Zeitung» meldeten, das Feuer sei vermutlich durch eine Strohballenpresse ausgebrochen. Anwohner seien gebeten worden, Fenster und Türen zu schließen.

Erst am Mittwoch war auf Usedom ein Mähdrescher bei der Ernte abgebrannt. Dieses Feuer griff auf das Feld mit Winterweizen über, circa drei Hektar brannten. Der bei diesem Feuer entstandene Sachschaden beläuft sich der Polizei zufolge auf rund 305.000 Euro. Seit Beginn der Getreide- und Rapsernte in Mecklenburg-Vorpommern sind damit nach Angaben der Polizei bereits Schäden von fast drei Millionen Euro bei einer Reihe von Mähdrescher- und Feldbränden entstanden.

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