Nabu muss Rekordzahl an Singvögeln versorgen

08.03.2021 Eine Rekordzahl an Singvögeln hat das Nabu-Artenschutzzentrum im vergangenen Jahr in Leiferde (Landkreis Gifhorn) versorgt. Der Grund liege höchstwahrscheinlich an der geringeren Verfügbarkeit von Insekten, deren Abwärtstrend durch die trockenen letzten Jahre noch verstärkt wurde, schrieb der Naturschutzbund am Montag. Viele Singvögel hätten nicht genug Nahrung für ihren Nachwuchs sammeln können, so dass sich die Jungen in einem schlechten Zustand befanden.

Ein Rotkehlchen sucht in der Leinemasch im Schnee nach Futter. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

2682 Vögel aus 95 Arten wurden versorgt, die häufigsten waren Haussperlinge mit 329, Amseln (216), Mehlschwalben (179), Rauchschwalben (121) und Kohlmeisen mit 96. Auch Insektenfresser wie Mauersegler (126) und Igel (366) kamen verstärkt. Insgesamt wurden 3939 Tiere in 216 Arten gepflegt.

Die Zahl der Weißstörche stieg in Niedersachsen und Bremen auf ein neues Niveau von 1306 Brutpaaren, nicht zuletzt durch das Angebot von zunehmenden Nisthilfen und einer hohen Mäusepopulation im Sommer, der die Trockenheit zugute kam, hieß es weiter.

© dpa-infocom GmbH

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