Produktionsstart für neue C-Klasse im Mercedes-Benz-Werk

16.03.2021 Im Mercedes-Benz-Werk Bremen rollen seit Dienstag Limousine und T-Modell der neuen C-Klasse vom Band. Bremen ist Leitstandort und Anlaufwerk im globalen C-Klasse Produktionsverbund. In Kürze soll auch der Startschuss an den internationalen Standorten in Peking und im südafrikanischen East London folgen, wie der Autobauer mitteilte.

Ein Mitarbeiter von Mercedes-Benz bringt im Werk in Bremen den Stern an einem C-Klasse Modell an. Foto: picture alliance / Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

China ist seit 2016 der größte Absatzmarkt für die C-Klasse Limousine. Die lokale Produktion in China für China sei für Mercedes-Benz ein entscheidender Erfolgsfaktor, teilte das Unternehmen mit. Das Werk in Peking produziert für den chinesischen Markt die Langversion der C-Klasse. In East London werden Rechts- und Linkslenker-Limousinen für den weltweiten Export gebaut. Die digitale Weltpremiere der C-Klasse war im Februar.

«Mit dem Produktionsstart der neuen C-Klasse stellt unser globales Produktionsnetzwerk einmal mehr seine große Flexibilität unter Beweis», sagte Mercedes-Benz-Produktionsvorstand Jörg Burzer bei einem digitalen Pressekonferenz. «Unsere Teams in drei Werken auf drei Kontinenten haben erstklassig zusammengearbeitet, um die Anlaufkaskade zu meistern.» Die C-Klasse war im vergangenen Jahrzehnt die volumenstärkste Baureihe von Mercedes-Benz.

Der Produktionsleiter im Bremer Werk, Michael Frieß, verwies auf die «riesengroße Bedeutung» der C-Klasse für den Standort Bremen. «Wir produzieren die C-Klasse hier in sechster Generation.» Mit Blick auf Kapazitäten und Zielgrößen hielten sich beide Manager zurück. In Summe seien in Bremen im vergangenen Jahr 270 000 Fahrzeuge produziert worden. «Zu zukünftigen Zahlen äußern wir uns ja immer nicht so gerne», sagte Frieß, der aber versicherte: «Wir werden so viele Autos produzieren, wie die Kunden haben möchte.»

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