Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen und Bremen sinkt

13.05.2021 Die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus im wöchentlichen Durchschnitt ist in Niedersachsen und Bremen bis zum Donnerstag weiter gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen zuletzt bei 74,3, am Mittwoch hatte sie noch 78,2 betragen. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich binnen einer Woche pro 100 000 Einwohner neu infiziert haben.

Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbol © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die absoluten Zahlen für den jeweiligen Einzeltag stiegen allerdings ein wenig. Nach 988 gemeldeten neuen Corona-Fällen am Vortag wurden für ganz Niedersachsen am Himmelfahrtstag 1216 gemeldet. Außerdem wurden 15 weitere Todesfälle registriert. Seit Beginn der Pandemie sind im Zusammenhang mit dem Covid-19-Erreger in Land inzwischen 5455 Menschen gestorben.

Regional bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Lüchow-Dannenberg relativ hoch, dort kamen mit Stand Donnerstag im Verlauf einer Woche im Schnitt 130,1 Neuansteckungen auf 100 000 Einwohner. In Salzgitter waren es 128,5, in Wolfsburg 124,6. Über der 100er Marke, die auch das Kriterium der Bundes-Notbremse für anhaltende Beschränkungen und schärfere Corona-Regeln ist, lagen außerdem Delmenhorst (121,2), die Kreise Vechta (111,3), Cloppenburg (103,1), Diepholz (102,3) und Gifhorn (101,4) sowie die Stadt Osnabrück (102,3).

Im Land Bremen sank die Inzidenz laut RKI von 90,0 am Mittwoch auf 82,6 am Donnerstag. Es kamen mit 118 Fällen etwas mehr Neuinfektionen hinzu als am Tag zuvor (106). Zudem gab es drei neue Todesfälle, damit starben in Bremen bislang 467 Menschen.

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