Viele Angebote am Museumstag: Corona-Schnelltest notwendig

16.05.2021 Wo es gemäß der niedersächsischen Corona-Verordnung erlaubt war, haben am Sonntag Museen wieder Besucherinnen und Besucher in Empfang genommen. Im Museumsdorf Hösseringen (Landkreis Uelzen) zum Beispiel führte Leiter Ulrich Brohm am Internationalen Museumstag Gäste durch die historischen Gebäude, wo unter anderem alte Schmiedearbeiten vorgeführt wurden. Die Gäste mussten allerdings einen negativen Corona-Schnelltest mitbringen - was auf dem Land wegen fehlender Testzentren zum Problem werden kann. Vielerorts war der Eintritt frei - etwa im Museum Lüneburg und im dortigen Deutschen Salzmuseum. Die Gäste mussten sich aber registrieren lassen und einen Test nachweisen.

In einer Schmiede im Museumsdorf Hösseringen liegen alte Werkzeuge. Foto: Philipp Schulze/dpa/aktuell © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In den Corona-Hotspots mit einer anhaltenden Sieben-Tages-Inzidenz über 100 mussten sich die Museen dagegen noch weitgehend mit digitalen Aktionen behelfen. Rund um das Landesmuseum Hannover waren aber beispielsweise Dino-Guides unterwegs, die die lebensgroßen Dinosaurier-Modelle auf dem Außengelände erklären und auf die noch geschlossene Ausstellung «Kinosaurier» aufmerksam machten. Die Schau könnte in Kürze geöffnet werden, sollte der Inzidenzwert in der Region Hannover auch am Montag und Dienstag unter 100 liegen.

Trotz kreativer digitaler Angebote sei die persönliche Begegnung im Museum wichtig, sagte der Geschäftsführer des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen, Thomas Overdick. «Wir hoffen daher sehr, dass nach den Zoos, Freizeitparks und botanischen Gärten auch bald die Museen im ganzen Land wieder Besucher*innen empfangen dürfen!»

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