Flugunfälle in Lüneburg und Helmstedt: Ein Pilot verletzt

25.05.2021 Gleich zwei missglückte Landemanöver mit kleineren Flugzeugen fordern am Pfingstmontag Rettungskräfte in Niedersachsen. In Lüneburg landet ein Ultraleichtflugzeug auf einem Gebäudedach - in Helmstedt kracht ein Segelflieger in drei Parzellen eines Kleingartenvereins.

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zwei Unfälle mit kleineren Flugzeugen sind am Pfingstmontag in Niedersachsen weitgehend glimpflich ausgegangen. In Lüneburg stieg der Pilot eines Ultraleichtflugzeuges nach einem Absturz auf ein Dach nur mit leichten Verletzungen aus seiner Maschine, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. In Helmstedt machte der Pilot eines Segelfliegers eine Notlandung in einem Kleingartenverein - niemand kam dabei zu Schaden.

Das Ultraleichtflugzeug war laut Polizei nach einem missglücktem Landemanöver auf dem Dach eines Gebäudes neben dem Flugfeld in Lüneburg gelandet. Demnach war der 57 Jahre alte Pilot beim Anflug von einer Windböe erfasst worden und dadurch nach links von der Landebahn abgekommen. Er versuchte zwar noch einmal, an Höhe zu gewinnen, krachte dann aber mit seinem Flieger auf das Gebäude. Mit Schnittverletzungen an der Hand befreite sich der Pilot aus dem Flugzeug. Die Feuerwehr rettete ihn mit einer Drehleiter vom Dach.

Auch in Helmstedt kam es zu seiner unsanften Landung: Ein 75 Jahre alter Pilot hatte beim Anflug auf einen Segelflugplatz festgestellt, dass seine Flughöhe zu gering war. In seiner Not landete der Mann seinen Flieger auf dem in der Nähe liegenden Gelände eines Kleingartenvereins. Dabei streifte er in einer ersten Parzelle einen Baum, stieß gegen zwei Zäune einer zweiten Parzelle und kam schließlich in dem Komposthaufen einer dritten Parzelle zum Stehen. Niemand wurde verletzt. Die Polizei bezifferte den Schaden nach einer ersten Schätzung auf mindestens 30.000 Euro.

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