Gesundheitsministerium: Impf-Plan für NRW wird eingehalten

29.01.2021 Trotz der Lieferstreitigkeiten mit dem Pharmakonzern Astrazeneca kann der Impf-Plan für Nordrhein-Westfalen laut Landesregierung eingehalten werden. Die Planungen des NRW-Gesundheitsministeriums beruhten auf den zugesicherten Lieferungen des Impfstoffs von Biontech, nicht auf Kalkulationen mit Astrazeneca, teilte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit.

Eine Frau wird gegen das Coronavirus geimpft. Foto: Markus Schreiber/AP POOL/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte noch in dieser Woche bekräftigt, ab dem 8. Februar sollten wöchentlich etwa 70 000 Menschen über 80 Jahren in einem der 53 Impfzentren in NRW eine Erstimpfung erhalten. Das Ministerium rechnet in den ersten acht Wochen mit insgesamt 560 000 Erstimpfungen. Bei einer Million Menschen wären 14 Wochen erforderlich. «Die Planung ist nach wie vor aktuell», erklärte der Sprecher.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) empfiehlt die bedingte Marktzulassung für den Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns Astrazeneca in der EU. Sie gelte für Personen ab 18 Jahren, teilte die EMA am Freitag in Amsterdam mit. Die endgültige Entscheidung über die Zulassung muss nun die EU-Kommission treffen - das gilt als Formsache.

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