BASF: Landesregierung erlaubt Impfzentrum für Beschäftigte

12.03.2021 Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat die BASF in Ludwigshafen nach Angaben des Chemiekonzerns als offizielles Corona-Impfzentrum für seine Beschäftigten benannt. Das teilte eine Unternehmenssprecherin am Freitag in der pfälzischen Stadt mit. Man arbeite nun mit Hochdruck an den Vorbereitungen - die Einrichtung soll bis etwa Anfang April abgeschlossen sein. «Die dafür notwendigen Umbaumaßnahmen in der eigenen BASF-Multifunktionshalle haben bereits begonnen. Dazu gehören beispielsweise die Kennzeichnung von Laufwegen und die Einrichtung von Warte- und Ruheräumen», sagte die Sprecherin.

Ein Kran mit dem Schriftzug «BASF» steht auf dem Werksgelände des Chemiekonzerns BASF. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Als dann offizielles Impfzentrum unterliege BASF den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen, die auch für alle anderen Zentren gelten. «Das gilt genauso für die Impfreihenfolge. Auch hier muss sich BASF an die vom Land vorgegebenen Prioritäten halten.» Mit der Einrichtung wolle das Unternehmen die eigene Belegschaft impfen und zur Entlastung des Gesundheitssystems beitragen, da dann nicht jeder Mitarbeitende einzeln einen Impftermin suchen oder zum Hausarzt gehen müsse. Bislang sei jedoch noch unklar, wann und wie viel Impfstoff der Konzern vom Land erhalte, hieß es.

Mit Impfungen hat das Unternehmen schon Erfahrung. «Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements bietet BASF schon seit 1990 jährliche Grippeschutz-Impfungen an», betonte die Sprecherin. Dazu kämen jährlich etwa 10 000 andere Impfungen, etwa vor Reisen. «In den vergangenen Jahren wurden am Standort Ludwigshafen durchschnittlich rund 3000 Mitarbeiter pro Jahr gegen Grippe geimpft. 2020 waren es aufgrund von Corona sogar 10 000 Mitarbeiter», sagte die Sprecherin.

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