Feldkamp sieht Rolle von FCK-Sportchef Hengen kritisch

25.03.2021 Karl-Heinz Feldkamp hofft, dass der abstiegsgefährdete 1. FC Kaiserslautern doch noch den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga schafft. Das sagte der FCK-Meistertrainer von 1991 in einem Interview mit dem Online-Magazin «Der Betze brennt». «Wichtig ist, dass jetzt alle zu einer harmonischen Zusammenarbeit finden und man nicht versucht, den einen gegen den anderen auszuspielen. Es muss eine klare Linie vorhanden sein. Ich hoffe, dass es für unseren FCK gut geht», sagte der 86-Jährige, der inzwischen im spanischen Marbella lebt.

Feldkamp hofft, dass der 1. FC Kaiserslautern doch noch den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga schafft. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Kaiserslautern (dpa/lrs) – Karl-Heinz Feldkamp hofft, dass der abstiegsgefährdete 1. FC Kaiserslautern doch noch den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga schafft. Das sagte der FCK-Meistertrainer von 1991 in einem Interview mit dem Online-Magazin «Der Betze brennt». «Wichtig ist, dass jetzt alle zu einer harmonischen Zusammenarbeit finden und man nicht versucht, den einen gegen den anderen auszuspielen. Es muss eine klare Linie vorhanden sein. Ich hoffe, dass es für unseren FCK gut geht», sagte der 86-Jährige, der inzwischen im spanischen Marbella lebt.

Kritisch beäugt Feldkamp die aktuelle Verteilung der sportlichen Kompetenz bei den Pfälzern. «Marco Antwerpen als Trainer, okay, den habe ich auch in Braunschweig schon mitbekommen. Aber wenn ich höre, dass Thomas Hengen jetzt als Geschäftsführer Sport mit auf der Bank sitzt und mit in die Kabine geht - wie kann sich ein Trainer das gefallen lassen?» Aus Feldkamps Erfahrung bestehe die Gefahr, dass «die Spieler sowas spüren», meinte Feldkamp.

Als einen der Gründe für den Niedergang des viermaligen Meisters sieht Feldkamp den Ausbau des Fritz-Walter-Stadions im Zuge der WM 2006. Es ärgere ihn nach wie vor, dass der Club davon noch immer Schulden habe. «Das verzeihe ich keinem, der dafür verantwortlich war. Den Politikern, aber auch den damaligen FCK-Verantwortlichen nicht», betonte Feldkamp.

«Man müsste heute die Fotos, für die sie während der WM posiert haben, mal irgendwo aufstellen und daneben schreiben, was Verein, Region und Land da an Geld reingebuttert haben.» Diese Selbstdarstellung habe ein ganzes Bundesland in den Sumpf gezogen.

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