Streit um Taxifahrt ohne Masken endet mit Verletzungen

29.04.2021 Ein Streit um die Maskenpflicht während einer Taxifahrt hat in Bendorf im Landkreis Mayen-Koblenz zu mehreren Verletzten geführt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wollten in der Nacht vier junge Männer mit einem Taxi nach Hause fahren. Weil sie dabei nicht wie vorgeschrieben einen Mund-Nasen-Schutz tragen wollten, habe sie der Taxifahrer nicht mitnehmen wollen. Daraufhin sei ein Streit ausgebrochen, bei dem einer der Männer dem Taxifahrer mit der Faust ins Gesicht geschlagen habe. Dieser sei daraufhin in Panik geraten und losgefahren.

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Beim Zuschlagen einer Autotür seien einem der Männer vermutlich die Schneidezähne abgeschlagen worden. Ein anderer wurde vom losfahrenden Taxi erfasst und erlitt Arm- und Beinbrüche. Im Wagen saßen nach Angaben der Polizei unterdessen noch zwei weitere Männer der Gruppe, einer habe mit einem Messer dem Taxifahrer während der Fahrt Schnitt- und Platzwunden am Kopf zugefügt. Schließlich habe der auf der Beifahrerseite sitzende Mann das Auto per Handbremse nach kurzer Fahrt gestoppt. Daraufhin sei ein großer Tumult entstanden, an dem auch ein dem Taxifahrer zu Hilfe gekommener Kollege beteiligt war.

Erst die Polizei konnte die Situation auflösen. Die Ermittlungen dauern an.

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