Aufgemalter Zebrastreifen wieder weg: Keine Spur der Täter

06.05.2021 Der in der Nacht zum 1. Mai aufgemalte Zebrastreifen vor einer Bushaltestelle in Bonerath nahe Trier ist inzwischen wieder vollständig entfernt worden. Zunächst habe man versucht, die weißen Streifen «mittels Hochdruckwasserstrahl und Erhitzung» wegzubekommen, teilte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz am Donnerstag in Koblenz mit. Das sei aber erfolglos gewesen. Der Zebrastreifen sei dann «vollflächig mit einer dünnen Schicht Fixasphalt überdeckt» worden. Unterdessen wurde im Kreis Bad Kreuznach ein weiterer Fall bekannt.

Ein selbst gemalter Fußgängerüberweg führt über eine Straße vor einer Bushaltestelle. Foto: Bernd Barthen/Polizeiinspektion Hermeskeil/dpa/Handout © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Kosten in Bonerath beliefen sich auf rund 1500 Euro. Sollten der oder die Täter ausfindig gemacht werden, werde der LBM ihnen das Geld in Rechnung stellen, teilte eine Sprecherin mit. Bislang hat die Polizei aber noch keine Hinweise auf die Zebrastreifen-Maler. Ermittelt werde wegen Sachbeschädigung.

In der Nacht zum 1. Mai hatten Unbekannte den Zebrastreifen mit nicht abwaschbarer weißer Farbe auf die Straße gemalt. Die Stelle sei nicht als Unfallschwerpunkt bekannt, hatte ein Sprecher der Polizei gesagt. Auf der dortigen Kreisstraße ist maximal Tempo 50 erlaubt. Bonerath ist eine kleine Gemeinde mit rund 260 Einwohnern im westlichen Rheinland-Pfalz.

Auch in Breitenheim im Landkreis Bad Kreuznach malten Unbekannte einen Zebrastreifen auf eine Straße, wie die Polizei in Lauterecken mitteilte. Die Fahrbahn müsse nun womöglich abgefräst werden. Die Beamten vermuten, dass der Zebrastreifen in der «Hexennacht» auf den 1. Mai entstanden ist.

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