Versicherung von Ferrari-Fahrer verliert Klage

17.06.2021 Die Versicherung eines Ferrari-Fahrers hat am Donnerstag einen Rechtsstreit vor dem Landgericht Koblenz verloren. Ihre Klage auf Schadenersatz gegen die Verbandsgemeinde Cochem an der Mosel (Rheinland-Pfalz) wurde abgewiesen, wie eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte (Az. 10 O 359/20). Der Vorwurf, die Kommune habe sich unzureichend um die Sicherheit ihrer Straßen gekümmert, habe sich als haltlos erwiesen.

Eine Statue der Justitia hält die Waage. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Fahrer soll 2019 mit seinem mehrere Jahrzehnte alten Ferrari F40 langsam durch eine enge Straße in Cochem gefahren und wegen parkender Autos auf eine abfallende Regenrinne am rechten Rand ausgewichen sein. Dabei soll der Sportwagen mit dem Spoiler auf einem Gullydeckel aufgesetzt haben und beschädigt worden sein.

Die Versicherung des Ferrari-Fahrers forderte von der Verbandsgemeinde Cochem laut Gericht rund 62 000 Euro Reparaturkosten zuzüglich Anwaltskosten zurück - vergeblich. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. «Eine Berufung wäre möglich», sagte die Gerichtssprecherin. Manche historische F40 werden im Internet für mehr als eine Million Euro gehandelt.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Empfehlungen der Redaktion

Auto news

Urteil: Bei Unfallflucht droht Verlust des Kaskoschutzes

Regional mecklenburg vorpommern

News Regional Mecklenburg-Vorpommern: Keine Schuld am Unfall: Hobbyrennfahrer muss dennoch zahlen

Regional bayern

News Regional Bayern: Etappensieg für Braun im Streit mit Managerhaftpflicht