Kabinett berät nach Unwetter über Katastrophenhilfe

15.07.2021 Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat am Donnerstag in einer Sondersitzung über die Lage nach dem Unwetter in der Eifel und die Organisation der Katastrophenhilfe beraten. Für die Abstimmung zwischen Land, Kommunen, Polizei, Technischem Hilfswerk (THW), Bundeswehr, Hilfsorganisationen, anderen Bundesländern und weiteren Akteuren wurde bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier eine ständig besetzte Koordinierungsstelle eingerichtet, wie die Staatskanzlei mitteilte. «Dort laufen alle Lagemeldungen der Landkreise und kreisfreien Städte zusammen.» Auch werden dort alle Anforderungen koordiniert und Prioritäten gesetzt.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Wir sind ein Land, das Hochwasser gewohnt ist, gerade erleben wir aber eine Katastrophe», erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Alle Einsatzkräfte seien rund um die Uhr im Einsatz und riskierten ihr eigenes Leben. «Die Schäden in den Kommunen sind immens.» Dies könne Rheinland-Pfalz alleine nicht auffangen. «Deswegen bin ich dankbar, dass Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz sich noch heute selbst einen Eindruck machen wird im Katastrophengebiet», sagte die Ministerpräsidentin, die sich nach der Sondersitzung in Bad Neuenahr-Ahrweiler einen Bild von der Lage machen wollte, zusammen mit Scholz und Innenminister Roger Lewentz (beide SPD).

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