Bereits 25 Hinweise zur Flutkatastrophe eingegangen

04.08.2021 Bei der Staatsanwaltschaft Koblenz sind bisher 25 Hinweise zur Flutkatastrophe an der Ahr eingegangen. Diese seien «zum überwiegenden Teil sehr wertvoll», wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Momentan prüft die Staatsanwaltschaft, ob sie nach der Flutkatastrophe vom 14. Juli ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung einleitet. Ermittelt werde erst, wenn das Ergebnis der Prüfung den Anfangsverdacht bejahe. Im Raum stehen möglicherweise verspätete Warnungen und Evakuierungen.

Soldaten der Bundeswehr helfen bei den Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe. Foto: Harald Tittel/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Um Hinweise zügig bearbeiten zu können, werde darum gebeten, diese ausschließlich auf dem E-Mail-Weg an die Adresse «unwetter.stako@genstako.jm.rlp.de» zu verschicken. In diese Prüfung sollen neben der «umfangreichen Presseberichterstattung» auch Feststellungen aus Todesermittlungsverfahren sowie allgemeine polizeiliche Hinweise aus der Katastrophennacht zum 15. Juli einbezogen werden.

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