Tote Wildgans im Landkreis Börde hatte Geflügelpest

04.03.2021 Bei einer tot gefundenen Wildgans im Landkreis Börde ist die Geflügelpest festgestellt worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut habe einen entsprechenden Verdacht bestätigt, teilte der Landkreis Börde am Donnerstag mit. Fest steht laut einem Sprecher, dass es sich um eine hochansteckenende Variante des Virus handel. Eine Sprecherin des Umweltministeriums in Magdeburg sagte, ein abschließender Befund zur genauen Variante stehe noch aus. Einen Kilometer rund um die Fundstelle im Raum Bahnhof Dreileben/Drackenstedt hat der Landkreis einen Sperrbezirk errichtet.

Ein Schild mit der Aufschrift «Geflügelpest Sperrbezirk» steht an einer Straße. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein Drei-Kilometer-Radius gelte als Beobachtungsgebiet. Er umfasse die Ortschaft Dreileben der Stadt Wanzleben-Börde, die Ortschaften Drackenstedt und Druxberge der Verbandsgemeinde Obere Aller und die Ortschaft Bahnhof Ochtmersleben der Gemeinde Hohe Börde. In diesen Gebieten seien Geflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung zu halten, hieß es.

Im März 2020 war in einer Putenmastanlage in Bülstringen im Landkreis Börde die Geflügelpest festgestellt worden. Es handelte sich um den Erreger H5N8. Rund 19 000 Mastputen sowie ein Kontaktbestand mit 13 000 Jungputen mussten getötet worden. Mitte Mai 2020 galt die Geflügelpest dort als erloschen. Das Virus H5N8 ist hochansteckend für Geflügel. Für den Menschen gilt es als ungefährlich.

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