Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt sinkt auf 122,1

09.05.2021 In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche weiter leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 122,1 nach 123,3 am Samstag und 128,9 am Freitag. Binnen 24 Stunden wurden den Angaben zufolge 310 neue Infektionen gemeldet sowie ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. Bundesweit wurden 12 656 neue Fälle erfasst. Der Sieben-Tage-Wert ging weiter deutlich zurück auf 118,6. Am Samstag hatte er noch bei 121,5 gelegen, am Freitag bei 125,7.

Zwei FFP3 Atemschutzmasken liegen auf einem Tisch im Sonnenschein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Magdeburg ist am Sonntag die Bundes-Notbremse gefallen - dort hatte der Sieben-Tage-Wert bereits fünf Wochentage in Folge unter der 100er-Marke gelegen. Nach dem Samstag (68,8) wies das RKI auch am Sonntag wieder einen vergleichsweise geringen Sieben-Tage-Wert von 59,8 für die Landeshauptstadt aus. Dort sind nun die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen weggefallen, es dürfen sich wieder deutlich mehr Menschen treffen und die Außengastronomie darf wieder öffnen. Gäste brauchen aber einen negativen Corona-Test, wenn sie nicht vollständig geimpft oder nachweislich genesen sind. Von Montag an ist erneut das Einkaufen im Einzelhandel möglich - mit Termin, aber ohne Test.

Unter der Schwelle von 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner und sieben Tage lagen am Sonntag außer Magdeburg auch das Jerichower Land mit 94,9 und der Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit 97,2. Um die Bundes-Notbremse lösen zu können, müssen die Kreise fünf Wochentage in Folge unter dem Wert 100 liegen, der Sonntag zählt nicht mit. Die höchsten Inzidenzen in Sachsen-Anhalt meldete das RKI am Sonntag für den Burgenlandkreis mit 172,2, den Salzlandkreis (152,8) und den Landkreis Mansfeld-Südharz (150,4).

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