Puppentheater Magdeburg öffnet Figurensammlung wieder

18.05.2021 Das Puppentheater Magdeburg öffnet seine Figurensammlung in der Villa P. von diesem Mittwoch an wieder für Besucher. Damit wird auch die Patenpuppenausstellung «Puppen, die auf Bäume starren» zu sehen sein, wie das Theater mitteilte. Entsprechend dem Spielzeitmotto «Wald» würden die Puppen im Zusammenhang mit Bäumen gezeigt - vier Räume stünden dafür zur Verfügung.

«Hamster Timmi» aus dem Jahr 1994 von Irmgard Lieske für die Inszenierung «Der Wunderflummi». Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Mittelpunkt stehen solche Puppen, für die Paten gefunden worden sind, um etwa dringende Restaurierungen besonders alter Exemplare finanzieren zu können. Die Aktion hatte der Theater-Förderverein vor mehr als zehn Jahren gestartet, den Angaben zufolge wurden bis heute mehr als 400 Patinnen und Paten gefunden.

Das Puppentheater Magdeburg gibt es seit 1958. Jährlich werden fünf bis zehn neue Stücke inszeniert und dafür die Puppen geschaffen. Mittlerweile sind knapp über 3000 Theaterfiguren zusammengekommen, das gleiche einem kulturgeschichtlichen Schatz, hieß es weiter. Rund 1000 sind dauerhaft in der Figurensammlung zu sehen. Etwa 2000 würden im Fundus gelagert.

Wer die Figurensammlung in der Villa P. besuchen möchte, muss sich vorab anmelden. Beim Besuch werden die Kontaktdaten für eine mögliche Nachverfolgung erfasst. Während des Besuchs muss eine FFP2- oder eine medizinische Maske getragen werden.

© dpa-infocom GmbH

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