Sachsen-Anhalts Welterbestätten im Internet zu besichtigen

02.06.2021 Die fünf Unesco-Welterbestätten in Sachsen-Anhalt können seit Mittwoch im Internet besucht werden. Wie die Landesregierung mitteilte, sei gemeinsam mit den Stiftungen, die die Welterbestätten betreuen, und der Stadt Quedlinburg eine umfangreiche digitale Ausstellung auf der Plattform «Google Arts & Culture» erarbeitet worden. «Es ist unser Ziel, diese Schätze in der Mitte Deutschlands auch international bekannter zu machen», erklärte Kulturminister Rainer Robra (CDU).

Rainer Robra (CDU), Kulturminister. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Magdeburg (dpa/sa) - Die fünf Unesco-Welterbestätten in Sachsen-Anhalt können seit Mittwoch im Internet besucht werden. Wie die Landesregierung mitteilte, sei gemeinsam mit den Stiftungen, die die Welterbestätten betreuen, und der Stadt Quedlinburg eine umfangreiche digitale Ausstellung auf der Plattform «Google Arts & Culture» erarbeitet worden. «Es ist unser Ziel, diese Schätze in der Mitte Deutschlands auch international bekannter zu machen», erklärte Kulturminister Rainer Robra (CDU).

Zu erleben sind der Naumburger Dom, die Luther-Gedenkstätten in Eisleben und Wittenberg, das Gartenreich Dessau-Wörlitz, die Welterbestadt Quedlinburg und das Bauhaus Dessau. «Die Stätten und Objekte des Unesco-Welterbes sind von universeller Strahlkraft und prägend für die Identität Sachsen-Anhalts», so Robra weiter. «Wir wollen unsere kulturellen Leuchttürme ins Fenster stellen und zeigen, welche weltumspannenden Ideen hier ihre Ursprünge hatten.»

«Es ist ein einzigartiges kulturelles Erbe, das einen Bogen vom Hochmittelalter bis in die Moderne spannt», sagte «Google Arts & Culture»-Manager Simon Rein. Dass es nun einem weltweiten Publikum digital zugänglich gemacht werde, freue ihn gerade auch in Zeiten pandemiebedingter Reisebeschränkungen außerordentlich.

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