PredatorFIFA gewinnt vierte Quali zur FIFA Global Series

22.03.2021 Bei der europäischen Qualifikation zur FIFA Global Series können deutsche Spieler weiter brillieren. Mit Predator vom VfL Bochum hat im Xbox-Teil des Turniers zum vierten Mal ein Deutscher gewonnen.

PredatorFIFA vom VfL Bochum war im Qualifier für die Global Series erfolgreich. Foto: picture alliance / dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

FIFA-Profi Ali «PredatorFIFA» Oskoui Rad hat das vierte europäische Regionalturnier der Global Series auf der Xbox One gewonnen. Im deutschen Finale besiegte er Dylan «DullenMIKE» Neuhausen. Es ist der vierte deutsche Xbox-Turniersieg in Folge.

«Ich wusste, dass ich gewinnen kann, wenn ich meine beste Leistung zeige. Und genau das habe ich gemacht», sagte Predator nach seinem Erfolg im Livestream des Turnierveranstalters EA Sports.

Dabei sah es zunächst nicht gut aus für den 18-Jährigen. Im ersten Spiel des Finales kassierte er eine 1:7-Pleite (1:2; 0:5) gegen DullenMIKE, den derzeit bestplatzierten Spieler der europäischen FIFA-Rangliste auf der Xbox. Weil Predator jedoch aus der Winner Bracket ins Finale kam, gab es ein zweites Matcg. Dieses konnte er mit 4:3 (2:0; 2:3) für sich entscheiden.

Erstmals konnte sich der 18-Jährige für ein Turnier der Global Series qualifizieren. Bei den Events zuvor war er stets kurz vor der Finalrunde ausgeschieden. «Ich habe gut gespielt, aber nicht gut genug», beschrieb er rückblickend seine Leistungen. Der Schlüssel zum Erfolg: Training. «Ich habe mehr trainiert als zuvor und bin froh, dass es so gelaufen ist.»

Weil sich im Finale zwei Profis aus Deutschland begegnet sind, stand zudem fest, dass die deutsche Siegesserie auf der Xbox One im Rahmen der europäischen Global Series ungebrochen bleibt. Bei den ersten drei Turnieren waren zuvor Eleftherios «Lefti» Ilias (Borussia Mönchengladbach), Mustafa «XMusti19» Cankal vom FC St. Pauli und Dylan «DullenMIKE» Neuhausen erfolgreich.

Anders die Situation beim Qualifier auf der Playstation 4. Hier waren die Deutschen bereits vor dem Finalevent ausgeschieden. Der Sieg ging, wie bei der letzten Ausgabe im Februar, an Levi «LevideWeerd» de Weerd. Im Finale besiegte der 16-jährige Niederländer seinen spanischen Konkurrenten Jaime «Gravesen» Álvarez mit 4:3.

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