Erstmals in Team-Geschichte: Rogue im LEC-Finale

10.04.2021 Mit einem überraschend eindeutigen Ergebnis von 3:1 besiegte Rogue im Halbfinale Top-Gegner G2 und steht erstmalig im LEC-Finale. G2 scheidet das erste Mal seit 2019 noch vor dem Finale aus.

Mit einem überzeugenden Endstand von 3:1 gegen G2 Esports zieht Team Rogue zum ersten Mal überhaupt in ein LEC-Finale ein. Foto: Michal Konkol/Riot Games/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa) Fans und Moderatoren bezeichnen den heutigen Tag als Ende einer Ära: Team Rogue schlug G2 Esports mit einem Endstand von 3:1 in der Best-of-Five-Serie des LEC-Halbfinales. Rogue steht somit zum ersten Mal in der Geschichte im Finale der europäischen League of Legends-Profiliga.

Rogue startete stark ins erste Spiel, doch G2 schlug zurück und sicherte sich den ersten Punkt. In der zweiten Runde riss Rogue dann aber das Ruder herum: Durch ein besseres Zusammenspiel der ausgewählten Champions gelang nach 32 Minuten der Ausgleich.

Auch im dritten Spiel kristallisierte sich Rogue als stärkeres Team heraus und holte sich das 2:1. In der letzten Runde schien G2 dann endgültig gebrochen. Rogue wirkte in den Teamkämpfen koordinierter, G2 fand nur wenige Antworten. Mit einem Eliminierungsverhältnis von 18:8 triumphierte Rogue über das Top-Team.

Diese Niederlage und das erste verpasste LEC-Finale nach fünf Splits ist für G2 und alle Fans vor allem wegen des vielversprechenden Kaders eine große Enttäuschung. Nachdem Luka «Perkz» Perković 2020 nach fünf Jahren von G2 zum nordamerikanischen Team Cloud9 wechselte, nahm das Top-Team den Liga-Favoriten Martin «Rekkles» Larsson für die Saison 2021 unter Vertrag.

Im morgigen Finale kämpfen nun aber Rogue und MAD Lions um den Titel. Für Rogues Support-Spieler Adrian «Trymbi» Trybus geht es damit schon im ersten LEC-Split seiner Karriere ins Finale. Noch vor einem Jahr belegte er mit SK Gaming Prime in der deutschen Prime League den letzten Platz. «Jetzt im Finale zu spielen und G2 geschlagen zu haben, ist unglaublich toll», sagte Trymbi im Interview. «Hätte jemand mir das vor einem Jahr erzählt, hätte ich ihn ausgelacht.»

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