Deutscher ist «Schlüsselspieler» in der Overwatch League

24.05.2021 Zwei Deutsche Spieler kämpfen in der Overwatch League mit ihren europäischen Teams um die Teilnahme am June-Joust-Turnier. Am ersten Spieltags erkämpfte Paris Eternal den dritten Tabellenplatz.

Mit dem Sieg gegen Washington Justice gelingt es Emir «Kaan» Okumus und seinem Team Paris Eternal auf den dritten Rangplatz in der Westregion zu klettern. (Archivbild). Foto: Foto: Ben Pursell/Blizzard Entertainment © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der deutsche Spieler Emir «Kaan» Okumus kämpft mit seinem Team Paris Eternal für die Teilnahme am June-Joust-Turnier der Overwatch League. Mit dem Sieg gegen Washington Justice (3:0) kletterte das Team aus Frankreich auf den Rangplatz drei.

«Kaan ist für mich der Schlüsselspieler für Paris Eternal», lobte ihn der Kommentator Josh «Sideshow» Wilkinson. Sein Partner, Brennon «Bren» Hook, fügte hinzu: «Er hat den entscheidenden Einfluss darauf, ob sein Team gewinnt.» Es ist nicht das erste Mal, dass die Leistung des Deutschen in der Overwatch League hervorgehoben wird.

Kaans Teamkollege Elliot «Ellivote» Vaneryd zeigte sich nach dem Sieg in einem Interview mit dem Analyst Danny Lim zuversichtlich: «Wir werden ein gefährlicher Gegner sein.» Die Voraussetzung dafür sei, dass sein neuer Teamkollege Arthur «Dridro» Szanto seine Internetverbindung in den Griff bekommt: «Dridro ist ein fantastischer Spieler. Er ist genau das fehlende Stück für unser Spiel, das wir gesucht haben.» Mehrmals mussten Spiele wegen seiner Internetprobleme unterbrochen werden.

Der zweite Deutsche Daniel «Hadi» Bleinagel hat weniger Erfolg. Sein Team London Spitfire ist bereits seit 16 Spielen sieglos in der Overwatch League. Eine noch längere Niederlagen-Serie hat nur das Team Shanghai Dragons. In der allerersten Season der Overwatch League hat das chinesische Team alle 42 Spiele verloren.

Kurz vor dem Start der Qualifikationsspiele für das Turnier im Juni beendete Londons Trainer Justin «reprize» Hand seine Karriere. Als Grund gibt er in einem Tweet an, dass er seine «eigenen Erwartungen nicht erfüllt» habe und «als Trainer nicht so erfolgreich war» wie er wollte. Der Assistenztrainer Mads «fischer» Jehg übernahm die Rolle des Cheftrainers.

Beide europäischen Teams haben nur noch zwei Qualifikationsspiele, die über ihre Teilnahme am Turnier entscheiden. Für London geht es am nächsten Spieltag gegen den Weltmeister Dallas Fuel.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News