Weitsprung-Weltmeisterin Mihambo zittert sich ins EM-Finale

05.03.2021 Für Weitsprung-Hoffnungsträgerin Malaika Mihambo ist die Qualifikation für den Finaleinzug bei der Hallen-EM im polnischen Torun zur großen Zitterpartie geworden.

Zitterte sich in Finale der Hallen-EM: Malaika Mihambo. Foto: Leszek Szymanski/PAP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die 27 Jahre alte Weltmeisterin von der LG Kurpfalz lag am Freitag nach zwei Versuchen auf 6,41 Meter und 6,47 Meter nur auf Platz elf. Im letzten Sprung kam die Sieben-Meter-Springerin noch auf 6,58 Meter und den fünften Rang. Dagegen erreichten Merle Homeier (LG Göttingen) und Maryse Luzolo (Königsteiner LV), die die Plätze elf und zwölf belegten, die Finalrunde der besten acht Springerinnen am Samstag nicht.

Dreispringer Max Heß greift erneut bei einer Hallen-EM nach einer Medaille. Dem 24-jährigen Chemnitzer reichte ein Sprung auf 16,86 Meter, um das Finale am Sonntag zu erreichen. Heß hatte 2019 und 2017 jeweils Bronze geholt. «Genau so sollte es ablaufen, ein Sprung und dann Kraft sparen für das Finale», sagte er. «Ich hatte noch viel Platz vor dem Brett. Daher gehe ich mit einem guten Gefühl in das Finale, dass es da noch weiter gehen kann.»

Die zweimalige Hindernis-Europameisterin Gesa Krause vom Verein Silvesterlauf Trier zog als Vorlauf-Zweite in 4:09,77 Minuten in den Endkampf über 1500 Meter ein. «Ich bin zufrieden, obwohl es ein paar kleine Schönheitsfehler gab. Aber ich habe es ins Finale geschafft und will nicht an mir selbst rummeckern», sagte Krause. Sogar als Vorlauf-Erste kam auch Hanna Klein aus Tübingen in 4:09,35 Minuten weiter. Über 400 Meter der Männer zog Marvin Schlegel aus Chemnitz mit einer Vorlaufzeit von 46,77 Sekunden ins Halbfinale ein.

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