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Anja Kling dreht Magersucht-Drama

16.04.2019 - Eine Magersucht wird häufig erst erkannt, wenn die Krankheit nicht mehr zu leugnen ist. Es folgt ein schwerer Weg zurück in die Normalität. In dem SAT.1-Themenfilm "Aus Haut und Knochen", der derzeit in Köln und Umgebung gedreht wird, durchlebt Anja Kling als Mutter einer 16-jährigen Tochter ein solches Szenario.

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		Anja Kling als besorgte Mutter in "Aus Haut und Knochen". © SAT.1/Frank

    Anja Kling als besorgte Mutter in "Aus Haut und Knochen". © SAT.1/Frank Dicks

"Ich fürchte, Ihre Tochter hat Magersucht!". Die Diagnose ist  ein Schock für die Eltern von Lara (Laras (Lisa-Marie Koroll). Wie konnten Susanne (Anja Kling) und Peter (Oliver Mommsen) die Zeichen nur so lange übersehen? Übertriebener Ehrgeiz beim Sport, verschimmelte Essensreste hinter Laras Kleiderschrank, dicke Klamotten, unter denen man keine Körperkonturen erkennen kann, selbst der Schwächeanfall beim Joggen - für alles fand sich immer eine plausible Erklärung. Als Lara bei einem Sommerfest in den Pool gestoßen wird und ihr abgemagerter Körper die anderen Gäste erschreckt, lässt sich die Essstörung nicht mehr leugnen. Für Lara und ihre Eltern beginnt ein ausdauernder Kampf gegen die Magersucht.

 

"Die 'Fehler', die meine Rolle hier macht, kann ich, selbst Mutter einer fast 15-jährigen gesunden Tochter, durchaus nachempfinden. "Aus purer Hilflosigkeit und Verzweiflung werden alle Hilfsversuche zur erdrückenden Qual für die ganze Familie", zeigt sich die zweifache GOLDENE KAMERA Preisträgerin Anja Kling mitfühlend und unterstreicht: "Es würde mich freuen, wenn wir mit dem Film nicht nur wiederholt auf diese schlimme und sich oft unmerklich anschleichende Krankheit aufmerksam machen, sondern auch ein bisschen Hilfestellung im Umgang mit ihr leisten können."

Lisa-Marie Koroll machte ihre Essstörung öffentlich

Anja Klings Filmtochter Lisa-Marie Koroll litt als 16-Jährige selbst unter einer Essstörung, konnte sie überwinden und machte sie 2017 öffentlich. "Mittlerweile habe ich so einen Abstand dazu, dass es für mich keine Gefahr mehr ist. Ich weiß, dass ich durch diese Rolle nicht wieder anfange, an mir selbst zu zweifeln," erklärt die 21-Jährige und betont: "Mir ist es wichtig zu zeigen, was für einen Kampf betroffene Mädchen tagtäglich mit sich selbst führen und dass der größte Gegner eigentlich sie selbst sind."

 

Regie bei "Aus Haut und Knochen" führt Christina Schiewe, nachdem Drehbuch von Burkhardt Wunderlich. Der Sendetermin der SAT-1-Produktion steht noch nicht fest.

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