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Neues Besucherzentrum zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Drei Tore mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten sollen Besucher künftig in den Nationalpark Hunsrück-Hochwald locken. Im Saarland wartet nun das Besucherzentrum Keltenpark auf Touristen und Schulklassen.
Nationalpark Hunsrück-Hochwald
Eine vielfältige Vegetation zeigt das Hangmoor im Nationalpark Hunsrück-Hochwald im Herbst. © Harald Tittel/dpa

Nach zwei Jahren Bauzeit und Gesamtkosten in Höhe von elf Millionen Euro ist am Freitag ein neues Besucherzentrum für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald in Nonnweiler-Otzenhausen eröffnet worden. Nach Ansicht der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) verbinde das Nationalpark-Tor Keltenpark «erstklassige Architektur» mit saarländischer Kultur und Natur. «Mit seinen vielfältigen Angeboten hat das Besucherzentrum großes Potenzial, ein Tourismusmagnet im Saarland zu werden, worauf wir stolz sein können», sagte Rehlinger.

Das neue Gebäude, das eine besondere Holzfassade mit Material aus der Umgebung besitzt, will als Naturerlebniszentrum neben Dauerausstellungen auch Veranstaltungen anbieten. Als Ausflugsziel für Schulklassen und als Treffpunkt für Ranger-Touren soll es zudem eine Bildungsfunktion erfüllen. Außerdem beherbergt es Verwaltungs- und Büroräume.

Der gemeinsame Nationalpark der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland wurde 2015 eröffnet und umfasst rund 10.000 Hektar. Zehn Prozent davon liegen im Saarland. Leitziel ist es, auf mindestens 75 Prozent die Natur Natur sein zu lassen und die Flächen nach und nach aus der forstlichen Nutzung zu nehmen. «Dabei ist der Nationalpark allerdings kein abgeschlossener Raum, der nicht betreten werden darf», so das Saar-Umweltministerium. Im Gegenteil lade er dazu ein, die Natur zu erleben. Dafür sollen drei Tore mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten den Eingang bieten.

«Für unseren länderübergreifenden Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist die heutige Eröffnung ein weiterer Meilenstein zur gemeinsamen Entwicklung der Nationalpark-Tore», sagt der rheinland-pfälzische Staatssekretär Erwin Manz (Grüne). So können die Gäste am Erbeskopf die Lebensräume des Nationalparks entdecken: ausgedehnte Wälder und die typischen Hangmoore. Bei einem dritten Standort, dem Wildfreigehege Wildenburg bei Kempfeld, sollen die heimischen Wildtiere im Vordergrund stehen. So entständen drei attraktive Anlaufstellen für Besucher.

Nach Ansicht von Saar-Umweltministerin Petra Berg (SPD) leistet der Nationalpark als Naturschutzprojekt mit dem Schutz der Biodiversität und der Entwicklung zum Wildnisgebiet einen erheblichen Beitrag zu der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Ab dem Frühjahr 2024 nehme eine neue Dauerausstellung die Gäste dann mit auf eine Reise durch die Vergangenheit in die Zeit der Kelten und ihren Einfluss auf den Wald.

© dpa
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