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Vom Bond-Girl zur Oscar-Preisträgerin: Kim Basinger wird 70

Als Bond-Girl und in «9 1/2 Wochen» verdrehte Kim Basinger Zuschauern weltweit den Kopf - und für «L.A. Confidential» gewann sie einen Oscar. Aus der Öffentlichkeit hat sie sich inzwischen zurückgezogen.
Kim Basinger
Kim Basinger bei der Gala «Last Chance for Animals». Die Schauspielerin engagiert sich stark für den Tierschutz. © Billy Bennight/ZUMA Wire/dpa

Vor der Kamera hat sich Kim Basinger schon seit mehreren Jahren nicht mehr blicken lassen. Auch Auftritte auf dem roten Teppich oder Interviews meidet die Schauspielerin, die am Freitag (8. Dezember) 70 Jahre alt wird, weitgehend.

Das liege unter anderem auch an einer immer noch nicht ganz überwundenen Angststörung, sagte Basinger jüngst, als sie für Schauspielerin Jada Pinkett Smith und deren «Red Table Talk» eine Ausnahme machte. «Ich habe das Haus nicht verlassen. Ich bin nicht mehr essen gegangen. Ich musste das Fahren wieder lernen. Alles hat mich nervös gemacht, alles wurde eine große Sache, von der ich erst herausfinden musste, wie sie geht.»

Dabei stand Basinger jahrzehntelang mitten im Scheinwerferlicht. Vom Bond-Girl schaffte sie es zur Oscar-Preisträgerin, das war vor ihr noch niemandem gelungen. 1983 verdrehte sie meist halbnackt in «Sag niemals nie» an der Seite von Sean Connery als James Bond Millionen Zuschauern weltweit den Kopf. 14 Jahre später wurde sie für ihre Rolle in dem anspruchsvollen Gangsterfilm «L.A. Confidential» mit dem Oscar für die beste Nebenrolle ausgezeichnet.

Als Model erfolgreich

Geboren wurde Basinger 1953 im US-Bundesstaat Georgia als Tochter eines Musikers und einer Schauspielerin. Die Mutter schickte sie schon als Dreijährige zum Ballett und unterstützte später auch die ersten Schritte der gerade 16-Jährigen als Model. Basinger gewann mehrere Schönheitswettbewerbe, schmiss schließlich ihr Studium und wurde professionelles und gut verdienendes Model. Sie ging nach New York, nahm Schauspielunterricht und bekam erste Rollen, unter anderem in der Serie «Drei Engel für Charlie».

Die Rolle als Bond-Girl 1983 war ihr Durchbruch, der Erotikfilm «9 1/2 Wochen» machte sie wenige Jahre darauf endgültig zum Weltstar. Die Hauptrolle in «Basic Instinct» schlug sie allerdings aus, die machte dann Sharon Stone weltberühmt. In den 2000er und 2010er Jahren wurden ihre Rollen kleiner, zuletzt bekam sie für Auftritte in der «Fifty Shades of Grey»-Serie miese Kritiken. Aber sie liebe die Arbeit trotz allem, sagte Basinger damals. «Ich fühle mich sehr glücklich, dass ich schon so lange im Filmbusiness dabei sein darf und immer noch bin.»

Komplizierte Familienverhältnisse

1993 hatte Basinger nach einer ersten gescheiterten Ehe mit dem Visagisten Ron Snyder ihren Schauspiel-Kollegen Alec Baldwin geheiratet, die beiden zählten damals zu den begehrtesten Traumpaaren Hollywoods. 1995 wurde Tochter Ireland geboren. Doch 2002 scheiterte die Ehe dramatisch und ein jahrelanger schlagzeilenträchtiger Rechtsstreit um das Sorgerecht von Ireland begann.

Inzwischen verstünden sie sich aber alle drei wieder, auch wenn es nicht immer einfach sei, sagten Basinger und auch Tochter Ireland, die inzwischen erfolgreich als Model arbeitet, im «Red Table Talk». Die Hauptrollen für Basinger spielen inzwischen ihr Privatleben, darunter auch Freund Mitch Stone, und ihr Engagement für den Tierschutz. Sie lebt im Süden von Kalifornien in der Nähe von Ireland, die beiden verbringen viel Zeit am Meer und mit ihren vielen Haustieren, mit Musik und Büchern. Basinger schreibt auch selbst Bücher, vor allem Kinderbücher.

Sie habe mit ihrem Leben und ihrer Karriere ihren Frieden gemacht, sagt Basinger. «Wir haben alle unsere Herausforderungen, unsere Höhen und Tiefen, unsere Erfolge und Misserfolge, aber es ist alles ein Prozess, und über die Zeit habe ich gelernt, meinen Lebensweg zu mögen und dankbar für alles zu sein. Ich habe viel gelernt und werde weiter lernen, bis ich diesen Planeten verlasse. Ich bereue nichts.»

© dpa ⁄ Christina Horsten, dpa
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