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Smartphones: Reparaturkosten gewieft vermeiden

05.11.2019 - Wer kennt das nicht? Der Akku des Smartphones gibt so langsam den Geist auf, das LED-Blitzlicht will nicht mehr so richtig funktionieren und auf dem Display macht sich die „Spider-App“ breit. Meist sind nun hohe Reparaturkosten fällig, aber nicht, wenn man das richtige Smartphone hat.

  • Sustainability Experte Ryan Holowka von Vodafone Deutschland hält es schon in den Händen – das brandneue Fairphone 3 ©

    Sustainability Experte Ryan Holowka von Vodafone Deutschland hält es schon in den Händen – das brandneue Fairphone 3 © Vodafone

Akkutausch leicht gemacht

Viele moderne Smartphones haben ein sogenanntes Unibody-Gehäuse. Das ist sinnvoll, wenn das Gerät gleichzeitig wasser- und staubfest ist. Leider geht es bei den meisten Modellen aber nur darum die Bauteile möglichst kompakt zu verbauen oder die Kundschaft mit einem schicken Smartphone-Design zu locken.

Ich gebe es zu: Auch ich habe mich damals für ein Smartphone mit fest verbautem Energiespeicher entschieden, aber mir war es vor allem wichtig einen möglichst großen Akku zu haben. Dieses Kriterium erfüllt das Gigaset GS270 plus über alle Maßen, denn seine Batterie ist mit einer Kapazität von 5.000 mAh größer als die von so manchem Tablet und hält bei normaler Nutzung locker zwei Tage durch.

Mit einem Griff ist alles weg

Blöd nur, wenn irgendwann einmal der Akku schlappmacht. Dann nämlich steht ein teurer Akkutausch bevor, für den der Handy-Shop um die Ecke je nach Modell mindestens 25 Euro verlangt. Diese Summe zu investieren ist sinnvoll, wenn man noch in der Garantiezeit ist. Ist das Smartphone älter als zwei Jahre und das Öffnen des Akkudeckels nicht allzu kompliziert, kann man den Tausch auch selbst vornehmen – die Abwesenheit zweier linker Hände vorausgesetzt.

Wenn man sich diese Mühe sparen möchte, kann man eigentlich nur noch ein Einsteiger-Smartphone wie das 119 Euro (UVP) teure Gigaset GS110 wählen. Das kann zwar technisch bedingt sonst nicht allzu vieles gut, aber der manuell tauschbare Akku ist schon eine feine Sache. Mal eben legt man den Fingernagel des Daumens in eine dafür vorgesehene Kerbe und mit ein wenig Kraft ist der Akkudeckel flugs entfernt. Abgesehen einmal davon ist die Akkulaufzeit trotz nur 3.000 mAh Kapazität mit rund 30 Stunden mehr als okay.

Weniger ist mehr

Überhaupt ist es ganz im Sinne der anstehenden Weihnachts- und natürlich Weihnachtsgeschenkezeit den Gedanken zu verfolgen, dass weniger manchmal mehr ist. Wer sagt denn, dass es immer das allerneueste High-End-Modell namhafter Hersteller sein. Ein Fairphone 3 tut es auch. Zwar ist es nicht so ausgestattet wie die Oberklasse, aber aus Kundensicht deutlich schlauer konzipiert.

Dieses Smartphone, das seit kurzem bei Vodafone für 449 Euro zu haben ist, verfügt nämlich über eine modulare Bauweise, die das Portemonnaie schont. Beim Fairphone kann man nicht nur den Akku mit wenigen Handgriffen tauschen, auch der Ersatz von Kamera oder Display ist ohne großen Aufwand möglich.

Das Portemonnaie freut sich, die Umwelt auch

Ganz nebenbei kann man mit dem Fairphone 3 einen sinnvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Es muss nicht mehr das komplette Smartphone entsorgt werden, sondern nur noch ein Bauteil wird getauscht und recycelt. Außerdem sind die Komponenten des Smartphones von Haus aus wiederverwerteten Materialen gefertigt. Und während bei den meisten Handys Zulieferer nach dem besten Preis ausgewählt werden, zählen bei Fairphone faire Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern.

Wenn also demnächst unter dem Weihnachtsbaum die Geschenke ausgepackt wird und die oder der Allerliebste einen Weinkrampf bekommt, weil im Karton nicht das angestrebte High-End-Modell, sondern nur ein Fairphone 3 oder ein Einsteiger-Smartphone à la Gigaset GS110 liegt, kann sich der passionierte Sparfuchs mit ökologischen Argumenten aus der Schusslinie ziehen. Das sind doch einmal schöne weihnachtliche Aussichten…

 

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